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Schlechte Aussichten für die Haushaltsentwicklung der kommenden Jahre.

Zu diesem Fazit kamen die Sozialdemokraten während ihrer 1. Haushaltsplanberatung

am vergangenen Wochenende. Die SPD-Fraktion hatte sich 2 Tage ins Familienzentrum Lieberhausen in Gummersbach zurückgezogen, um in Ruhe den Entwurf des Haushaltsplanes für 2009 zu bearbeiten. Das erste Ergebnis ist nicht berauschend. Wir steuern geradewegs auf ein zukünftiges Haushaltssicherungskonzept zu, das es uns dann nicht mehr erlaubt, freizügige Entscheidungen, wie zum Beispiel beim Sportplatz in Küntrop zu treffen. Freiwillige Ausgaben sind dann vom Tisch, so der Fraktionsvorsitzende Peter Müller. Die Politik ist jetzt mehr denn je gefragt, wichtige Entscheidungen zu treffen, um dieser Entwicklung entgegen zu steuern. Auch die derzeitige Wirtschaftskrise verschärft diese Entwicklung. Die negativen Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt sind auch in Neuenrade bereits spürbar.

Einen weiteren Schwerpunkt unserer Tätigkeit sehen wir in der positiven Entwicklung für unsere Kinder und Jugendlichen. Aus diesem Grund drängen wir auch darauf, dass das Projekt „Aufsuchende Jugendarbeit“ nach dem Ende der Pilotphase weiter betrieben wird, so Müller. Wenn das Pilotprojekt Mitte des Jahres ausläuft, müssen wir selbst für eine weitere Finanzierung sorgen. Deshalb wird die SPD im Jugend- und Sozialausschuss einen entsprechenden Antrag einbringen, um eine Fortsetzung dieser wichtigen Arbeit zu gewährleisten. Auch in anderen Bereichen der Jugendarbeit sehen die Sozialdemokraten noch Klärungsbedarf. Noch offenen Fragen, sowie weitere Überlegungen zum Haushalt wird die SPD am kommenden Wochenende in der 2. Beratungsrunde mit dem Bürgermeister und dem Kämmerer im Rathaus besprechen.