Berichte 2011
Berichte 2011
SPD-Fraktion zum Besuch im Jugendzentrum.
Beim Besuch im Jugendzentrum konnte sich die SPD-Fraktion am vergangenem Mittwoch vor Ort über die Veränderungen, besonders in Verbindung mit der neuen Gemeinschaftsschule, ein Bild machen.
Die Mittagsverpflegung, die in den Räumen oberhalb des Jugendzentrum stattfindet, gehört ausschließlich zur Schule und wird auch von dort organisiert und betrieben.
Das die Schüler nach dem Mittagessen das Jugendzentrum aufsuchen, ist zweckmäßig und ebenso gewünscht. Natürlich wurde einiges umgestellt, um den Andrang von 75 Schülerinnen und Schülern während der Mittagszeit gerecht zu werden, so die Aussage der Leiterin Gabi Bildstein-Ulianowsky.
Damit hat sich der Besucherrhythmus stark erweitert, wobei in den Nachmittags- und Abendstunden weiterhin über 200 Stammbesucher die Räumlichkeiten aufsuchen. Damit hat das Neuenrader Jugendzentrum, mit 41 Wochenstunden, nicht nur die längste Öffnungszeit, sondern auch die höchste Besucherquote im MK. Und das wiederum liegt sicher an der guten Integration der ausländischen Jugendlichen und dem vielfältigen Programm, welches von Gabi Bildstein-Ulianowsky und der Erzieherin Maria Ouroumis zusammengestellt wird. Dazu gehört ein Fußballtraining in der nahegelegenen Sporthalle genauso wie ein Kochkurs in der neuen Küche. Weiterhin wird jedes Jahr ein besonderes Programm, Ferienspaß und Freizeiten, angeboten, bei dem auch viele Ehrenamtliche im Einsatz sind. Neben dem Jugendzentrum gibt es natürlich auch in Neuenrade weitere Treffpunkte an denen Jugendliche zusammen kommen. Auch hier sieht die SPD-Fraktion eine Notwendigkeit der Betreuung vor Ort. Leider sind die Versuche in den vergangenen Jahren daran gescheitert, dass entsprechende Sozialarbeiter nur befristet eingestellt waren. Auf Nachfrage des Fraktionsvorsitzenden Peter Müller beim Jugendamt des Märkischen Kreis, welches hierfür zuständig ist, wurde deutlich, dass bereits Aktivitäten laufen, die auch eine Stabilität für die Zukunft beinhalten. Ein Start könnte im Frühjahr des nächsten Jahres erfolgen, so die Aussage des Fachamtes.
Weitere Beratungen bei der SPD zum Haushalt 2012.
In den vergangenen Tagen wurde innerhalb der SPD-Fraktion bereits intensiv über notwendige Sanierung der Verkehrsflächen in der Altstadt diskutiert. Wir sehen dort einen vordringlichen Handlungsbedarf, nicht nur in der Beseitigung der Mängel in den Pflasterflächen, sondern auch in der Gestaltung des Bürgermeister-Schmerbeck-Platzes, so der Fraktionsvorsitzende Peter Müller.
Es ist sicher auch im Sinne einer verbesserten Attraktivität der Innenstadt, wenn der "Marktplatz" und die Parkflächen besser genutzt werden können. Natürlich kann, aufgrund der Finanzsituation nicht alles
sofort erledigt werden, aber eine sinnvolle Verteilung der Maßnahmen auf die kommenden Jahre erscheint uns machbar, so Peter Müller. Dementsprechend wurde bereits vor einigen Tagen ein entsprechender Antrag zur Beratung im Bau- und Straßenausschuss dem Bürgermeister zugeschickt.
Darin ist auch der Vorschlag aufgeführt, im nächsten Jahr mit der Platzgestaltung zu beginnen, und im Zuge der Pflastersanierung auch die Parkflächen breiter auszuführen, um den heutigen Fahrzeugabmessungen gerecht zu werden.
Am kommenden Freitag trifft sich die SPD-Fraktion zu weiteren Beratungen, diesmal in Hinblick auf die nächste Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses.
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100 Jahre SPD
1910: Gründung der SPD in Neuenrade. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist eine Partei mit langer Geschichte und guten Traditionen auch in Neuenrade. Schon seit 1910 wirken hier Männer und Frauen der SPD für Demokratie und sozialen Fortschritt.
Handwerksgesellen, die auf ihrer Wanderung durch Deutschland in Neuenrade ansässig geworden waren,gründeten 1910 die SPD Neuenrade. Dies waren Zimmermann Fritz Beys, Schreiner Fritz Korte, Zimmermann Wilhelm Berg und der Bäcker Wilhelm Klüppelberg. Die Partei zählte bei Ausbruch des 1. Weltkieges im Jahre 1914 schon 17 Mitglieder. Das war beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Stadt Neuenrade zu der damaligen Zeit knapp 2.000 Einwohner zählte. 1920 zog Fritz Beys mit 4 weiteren Sozialdemokraten in das Stadtparlament ein. Zu dieser Zeit wusste er bereits eine gut organisierte Partei hinter sich. 1924 wurde mit Wilhelm Becker (Platten Wilhelm) erstmals ein SPD Politiker Gemeindevorsteher.Unter seiner Leitung wurde 1928 erstmalig eine Abwasserkanalisation verlegt. Auch verschwand das alte Kopfsteinpfl aster auf der Ersten Straße und es wurde ein richtiger Bürgersteig angelegt. Wilhelm Becker erhielt dafür von den Bürgern den Spitznamen Platten Wilhelm .



