Berichte 2004
Berichte 2004
Frau Birgit Köhler, Schulleiterin der Grundschule „Lichte Kammer“ in Iserlohn gab auf der Informationsveranstaltung der SPD zum Thema „Ganztagsgrundschule“ ihre praktischen Erfahrungen wieder.
Leider musste die Regierungsschuldirektorin Martina Barthel ihren Besuch aus persönlichen Gründen kurzfristig absagen, sodass von der Regierungsseite keine zusätzlichen offiziellen Informationen einfließen konnten. Birgit Köhler hat den Zuhörern allerdings die Einführung und Umsetzung an ihrer Grundschule in Iserlohn so praxisnah dargestellt, dass auch die wichtigsten theoretischen Rahmenbedingungen ohne weiteres mit einbezogen wurden. Von den 270 Kindern in der Grundschule „Lichte Kammer“ nehmen 55 Kinder an der Betreuung teil. Diese wird dort von 07.30 Uhr – 16.30 Uhr angeboten. Die Beiträge belaufen sich dabei auf 60,00 € pro Monat, zusätzlich das Mittagessen für 2,30 €.
Während dieser Zeit wird eine Fülle von Bereuungsmöglichkeiten angeboten, z.B. Turnen, Computer, Musik, Hausaufgabenhilfe u.v.m. Eine vollständige Übersicht ist im Internet unter: http://www.goes.nrw.de/praxis/ik iserlohn.html abrufbar. Frau Köhler legte besonderen Wert auf die Darstellung, dass es sich hierbei nicht um eine „Verwahranstalt“ handelt, sondern das zum Beispiel alleine im Bereich der Hausaufgabenhilfe für 3-5 Kinder je eine Grundschullehrerin zur Verfügung steht. Bei den Zuhörern bestand weitgehend Einigkeit darin, dass das Angebot in Neuenrade ausreichend ist und zufriedenstellend genutzt wird. Allerdings wissen die Wenigsten, dass die zur Zeit bestehenden Formen der Betreuung nur noch bis 2007 bezuschusst werden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass die Zuschüsse für Neueinrichtungen in Form einer Ganztagsgrundschule auch nur bis 2007 gesichert sind. Städte, die nach 2007 zum Beispiel einen Ersatz für eine Horteinrichtung schaffen wollen, müssen dieses dann gänzlich ohne Zuschüsse selber zahlen.Daher sind die Kommunalpolitiker jetzt aufgefordert in dieser Sache aktiv zu werden, damit ein reibungsloser und „kostengünstiger“ Übergang möglich wird. Viele Kommunen sind hier bereits aktiv. In Iserlohn werden im nächsten Jahr weitere 3 Grundschulen eine Ganztagsbetreuung anbieten. Die Leiterin unserer Grundschule, Frau Sacher informierte die Anwesenden über den Stand der Elternbefragung in Neuenrade. Demnach ist für Mitte Juli ein Abstimmungsgespräch mit der Stadtverwaltung geplant,
damit ein entsprechender Fragebogen im Herbst an die betroffenen Eltern geschickt
werden kann.
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SPD vor Ort“ - auf dem Sportplatz in Affeln am 15.06.04
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Nach dem ökumenischen Gottesdienst trafen sich die Wanderfreunde am Stadtbrunnen und wanderten in Richtung Kohlberg. Die erste Rast wurde am Gut Berentrop eingelegt, an dem der Musikverein zur Verweilen geladen hatte. Die Gelegenheit zur Erfrischung bei musikalischer Umrahmung wurde natürlich gerne genutzt, zumal die Wetterlage von steigenden Temperaturen geprägt war. Die Route führte danach weiter durch Neuenrader Wälder und wurde mit einem gemeinsamen Picknick bei strahlendem Sonnenschein abgeschlossen.
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SPD vor Ort“ - am Neuenrader Bahnhof am 03.04.04
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100 Jahre SPD
1910: Gründung der SPD in Neuenrade. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist eine Partei mit langer Geschichte und guten Traditionen auch in Neuenrade. Schon seit 1910 wirken hier Männer und Frauen der SPD für Demokratie und sozialen Fortschritt.
Handwerksgesellen, die auf ihrer Wanderung durch Deutschland in Neuenrade ansässig geworden waren,gründeten 1910 die SPD Neuenrade. Dies waren Zimmermann Fritz Beys, Schreiner Fritz Korte, Zimmermann Wilhelm Berg und der Bäcker Wilhelm Klüppelberg. Die Partei zählte bei Ausbruch des 1. Weltkieges im Jahre 1914 schon 17 Mitglieder. Das war beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Stadt Neuenrade zu der damaligen Zeit knapp 2.000 Einwohner zählte. 1920 zog Fritz Beys mit 4 weiteren Sozialdemokraten in das Stadtparlament ein. Zu dieser Zeit wusste er bereits eine gut organisierte Partei hinter sich. 1924 wurde mit Wilhelm Becker (Platten Wilhelm) erstmals ein SPD Politiker Gemeindevorsteher.Unter seiner Leitung wurde 1928 erstmalig eine Abwasserkanalisation verlegt. Auch verschwand das alte Kopfsteinpfl aster auf der Ersten Straße und es wurde ein richtiger Bürgersteig angelegt. Wilhelm Becker erhielt dafür von den Bürgern den Spitznamen Platten Wilhelm .




Josef Hochstein (links) erläutert den Besuchern die Umbaumaßnahmen.

